Implantologie

Verbesserung der Lebensqualität

Jeder fehlende Zahn kann und sollte durch eine künstliche Zahnwurzel (Implantat) ersetzt werden.

Für Zahnimplantate gibt es keine Altersbeschränkung. Lediglich bei Kindern sollte für den Einsatz von Implantaten die Wachstumsphase abgeschlossen sein. Diese ist zwischen dem 19. und 22. Lebensjahr beendet.

Als künstliche Wurzel kopiert das Implantat das Vorbild der Natur und beugt dem Rückbau des Kieferknochens an den Stellen vor, an denen sich keine eigene Zahnwurzel mehr befindet.

Sollte ein zu geringes Knochenangebot vorhanden sein, ist auch in solchen Fällen eine Implantation durch einen Knochenaufbau (Augmentation) möglich.

Nach Einheilung eines Implantats, wird der das Implantat umgebende Knochen gestützt und erhalten. Nachbarzähne werden entlastet, wodurch Implantate zusätzlich zum Erhalt natürlicher Zähne beitragen.

Handelt es sich um einen einzelnen Zahn, die Lösung für größere Lücken oder gar den gesamten Kiefer- implantatgetragener Zahnersatz lässt sich wie natürliche Zähne belasten und hält bei guter Pflege ein Leben lang.

Bei Rauchern und Patienten mit Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes) oder dauerhafter Einnahme von bestimmten Medikamenten (z.B. Bisphosphonate) muss vor der Implantation das individuelle Risiko abgeklärt werden.

Implantat

Das Einzelzahnimplantat

Das Einzelzahnimplantat- extrem schön

Trotz zahlreicher Vorsorge und Schutzmaßnahmen kann der Verlust eines Zahnes jeden Menschen treffen. Die Hauptursache für solche Ereignisse ist heute der Sport-oder Verkehrsunfall.

Bei der Einzelzahnimplantat-Versorgung handelt es sich um festen Zahnersatz, d.h. dass es eine nicht (vom Patienten) herausnehmbare Verbindung zwischen Implantat und aufgesetzter Krone gibt.

Implantate sind hochleistungsfähige kleine Schrauben aus Reintitan die anstelle der Zahnwurzel in den Kieferknochen eigeschraubt werden und dort einwachsen.

Ein Provisorium schließt die Zahnlücke während der Einheilzeit.

Die endgültige Krone wird dann ähnlich einer herkömmlichen Zahnkrone auf einem am Implantat verschraubten Aufbau verklebt. In jedem Fall ist ein solcher Zahnersatz vollkommen fest, wie ein eigener Zahn und von den benachbarten Zähnen nicht zu unterscheiden.


drei Implantate

Implantate für die Lücke von mehreren Zähnen

Implantate für die Lücke von mehreren Zähnen

Wenn der herkömmliche Zahnersatz zunehmend Probleme bereitet, das tägliche Leben beeinträchtigt und das Selbstwertgefühl stört, können Sie die Zahnreihen mit der Hilfe von Implantaten wieder unversehrt aussehen lassen. Einzelne Implantate ersetzen exakt jeden fehlenden Zahn, und die natürliche Situation wird weitestgehend wiederhergestellt.

Fehlen drei oder mehrere Zähne nebeneinander kann man sich auch für eine implantatgetragene Brücke entscheiden. Die Zahnkronen werden miteinander verbunden und auf der entsprechenden Anzahl neuer Implantate befestigt.

Die provisorische Versorgung der Lücke überbrückt auch in diesem Fall die Einheilzeit.

Ein großer Vorteil von implantatgetragenen Brücken ist, dass gesunde Nachbarzähne nicht mehr beschliffen werden, und keine herausnehmbaren Teilprothesen dauerhaft eingegliedert werden müssen.


Vollprothese

Implantate zur Befestigung einer Prothese

Der Zahnlose Kiefer - Essen ohne Angst!

Sind im Laufe des Lebens sämtliche Zähne verlorengegangen, ist es dennoch möglich wieder eine sehr komfortable Situation herzustellen. Schon zwei bis vier Implantate reichen aus um Ihrer Prothese einen festen Halt zu geben.

Hierbei bedienen wir uns spezieller Verbindungssysteme die aus zwei Teilen bestehen. Eines wird dauerhaft auf Ihren Implantaten fixiert, das Gegenstück in der Prothese befestigt. Beim Einsetzen verbinden sich beide Teile ähnlich einem allgemein bekannten Druckknopf. Der Zahnersatz sitzt bewegungsfrei und fest. Die Reinigung erfolgt problemlos durch tägliches Herausnehmen.

Auf vier Implantaten im Unterkiefer oder sechs Implantaten im Oberkiefer kann auch eine festsitzende Brücke dauerhaft verankert werden. Im Oberkiefer kann in diesem Fall auf eine Gaumenabdeckung verzichtet werden.

Ein weiterer Implantattyp, der von unsrer Praxis eingesetzt wird, sind Miniimplantate. Insbesondere bei der Fixierung von Vollprothesen zeigen sie sehr gute Resultate. Der Eingriff ist gegenüber Implantaten mit größeren Durchmessern deutlich geringer und durch die Sofortbelastung erhält der Patient noch am gleichen Tag seine festsitzende Prothese.


3D-Aufnahme

3D-Aufnahme

Foto mit Genehmigung von Sirona-Dental

Implantatplanung

3D-Implantatplanung

Implantatplanung

computer-navigierte Implantologie

Bilder von Firma Friadent freundlicherweise zur Verfügung gestellt

3D-Implantatplanung

Eine deutliche Verbesserung der Zahnheilkunde ist das von uns eingesetzte Verfahren der computer-navigierten Implantologie.

Zur Planung wird von uns ein 3-dimensionales Röntgenbild (Dentales Volumentomogramm – DVT) angefertigt, um eine plastische Darstellung der Knochenverhältnisse und der umliegenden Strukturen (Nervenverläufe, Ausdehnung der Kieferhöhle etc.) zu erhalten.

Durch diese moderne Bildgebung wird das sogenannte “Backward Planning” ermöglicht. Hier werden die Vorstellungen von der idealen ästhetischen und funktionellen Zahnersatzversorgung schon vorab entwickelt.

Wir entwerfen in Zusammenarbeit mit dem zahntechnischen Labor Jens van Ghemen den Zahnersatz als Provisorium aus Kunststoff, welcher in Kombination mit der 3D-Planung zur Ermittlung der idealen Implantatposition dient. Die aus diesen Maßnahmen erstellte Bohrschablone ermöglicht dann das Implantat in idealer Position unter Schonung wichtiger Strukturen und unter Ausnutzung des maximalen Knochenangebotes einzubringen, wodurch der anschließende operative Eingriff auf ein Minimum reduziert werden kann. In fast allen Fällen reicht deshalb eine lokale Betäubung während des Eingriffes aus.

Diese Methodik ist integraler Bestandteil einer modernen, patientenorientierten Implantatbehandlung und kommt in unserer Praxis häufig zur Anwendung.

Implantat

Ein Implantat als künstliche Zahnwurzel